In Golem spielen wir die jüdische Bevölkerung von Prag, sammeln Bücher und Wissen, schaffen uns Artefakte an und bauen Golems um mit uns auf den Straßen zu wandeln, alles mit dem Ziel möglichst viele Punkte zu machen. Ein besonderer Kniff ist dabei das Murmelbrett, das Aktionen unterschiedlich stark machen und Zusatzeffekte auslösen kann.

Fazit

3,5

Wir brauchen definitiv mehr Partien, vielleicht auch mit mehr Leuten, um das Spiel besser greifen zu können. Es macht aber definitiv Spaß, wenn man das Thema und die Mechaniken mag.

Schwierigkeit der Regeln 4:
Von 1 (versteht WIRKLICH jeder) bis 5 (eigenes Studienfach)

Eindeutig ein solides Expertenspiel mit recht eingängigem Rundenablauf aber sehr vielen Regeln die triggern können.

Spieltiefe/Komplexität 4:
Von 1 (sehr simpel) bis 5 (jeder mit Flipchart)

Es war unsere Lernpartie daher vielleicht noch schwierig. Man hat sehr viele Optionen und Ketten die sich bilden können, um Dinge zu beachten etc. Eine wirklich langfristige Strategie über mehrere Runden haben wir aber beide nicht verfolgt, was aber gar nicht schlimm ist.

Wartezeit 3:
Von 1(Ligretto-Panik) bis 5 (ich koch mal Nudeln)

Zu zweit geht es noch und wie so oft überlegt man selber schon weiter aber es kommt schon zu Pausen.

Spielmaterial 4:
Von 1 (schwarz-weiß print-to-play ohne Bilder) bis 5 (tausend tolle (und nützliche) Teile)

Die Symbolik ist gut, wenn man sie verinnerlicht hat. Das Material solide mit verschiedenen Meeplen und die Murmelsynagoge gibt dem Spiel etwas besonderes.

Thema 3:
Von 1 (Es gibt ein Thema?) Bis 5 (in eine andere Welt getaucht)

Es ist eurogamig. Manche Regeln sind gut in den Golemmythos integriert (die Beherrschung der Golems z.b.) aber letztlich sind es Aktionen, die Punkte bringen sollen.